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Nocpix Wärmebildfernglas Quest H35R

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NocpixArtikelnummern: 10496

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Nocpix Quest H35R – Wärmebildfernglas für Wald & Feld

  • 640 × 512 Wärmebildsensor: 12 µm Pixelpitch und NETD ≤15 mK für feine thermische Details
  • 35-mm-F0.9-Objektiv: lichtstarke Optik mit 22 × 18 m Sehfeld auf 100 Meter
  • 3- bis 24-fache Vergrößerung: guter Überblick bei gleichzeitig starken Detailreserven
  • 1.000-m-Laserentfernungsmesser: Entfernung direkt beim Beobachten bestimmen
  • Bis zu 1.800 m Detektionsreichweite: leistungsstark für Wald, Feld und gemischte Reviere
  • 60 Hz & elektronische Bildstabilisierung: ruhiges, flüssiges Wärmebild bei Bewegung
  • Binokulares AMOLED-System: komfortable Beobachtung über längere Zeit

Das Nocpix Wärmebildfernglas Quest H35R trifft einen besonders interessanten Mittelweg für die Jagdpraxis: Der hochauflösende 640×512-Sensor wird mit einem lichtstarken 35-mm-F0.9-Objektiv und 3-facher Grundvergrößerung kombiniert. Dadurch bleibt das Sehfeld mit 22 × 18 Metern auf 100 Meter groß genug für Wald, Pirsch und das schnelle Absuchen von Flächen, ohne bei der Detailbeobachtung auf die Reserven eines 640er-Sensors verzichten zu müssen. Ein integrierter Entfernungsmesser bis 1.000 Meter, elektronische Bildstabilisierung und die binokulare Bauform machen das H35R zu einem vielseitigen Wärmebildfernglas für Jäger, deren Revier nicht nur aus einer einzigen Geländeart besteht.

640×512 Wärmebildsensor mit NETD ≤15 mK

Im Nocpix Quest H35R arbeitet ein Wärmebildsensor mit 640 × 512 Pixeln bei 12 µm Pixelpitch. Die thermische Empfindlichkeit gibt Nocpix mit NETD ≤15 mK an. Dadurch kann das Gerät auch geringe Temperaturunterschiede zwischen Wild, Bewuchs und Umgebung differenziert darstellen.

Dieser Punkt gewinnt vor allem unter schwierigen Wärmebildbedingungen an Bedeutung. Hohe Luftfeuchtigkeit, leichter Nebel, Regen oder ausgeglichene Umgebungstemperaturen reduzieren den thermischen Kontrast. Ein empfindlicher Sensor kann unter solchen Bedingungen mehr Struktur erhalten und Konturen besser voneinander trennen.

Mit 60 Hz Bildfrequenz bleibt die Darstellung gleichzeitig angenehm flüssig. Das ist auf der Pirsch ebenso hilfreich wie beim Mitschwenken auf ziehendes Wild. Ergänzt wird die Sensorleistung durch den Nocpix R+ Bildalgorithmus und eine elektronische Bildstabilisierung, die insbesondere beim Beobachten aus der freien Hand für ein ruhigeres Bild sorgen kann.

35-mm-F0.9-Optik mit 22 × 18 m Sehfeld

Die eigentliche Charakteristik des H35R entsteht durch die Kombination aus 640er-Sensor und 35-mm-F0.9-Objektiv. Die lichtstarke F0.9-Optik lässt viel Wärmestrahlung auf den Sensor treffen und verbindet dies mit einer moderaten 3-fachen Grundvergrößerung.

Das Ergebnis ist ein Sehfeld von 12,5° × 10° beziehungsweise 22 × 18 Metern auf 100 Meter. Damit bietet das Quest H35R erheblich mehr Übersicht als das H50R mit seinem 50-mm-Objektiv und 15 × 12 m Sehfeld.

Gerade im Wald ist das ein entscheidender Vorteil. Auf kurzen und mittleren Distanzen lässt sich ein größerer Bereich überblicken, Wild wird zwischen Bestand und Bewuchs schneller aufgenommen und beim Mitschwenken geht weniger Umgebung verloren.

Gleichzeitig reicht der Vergrößerungsbereich von 3× bis 24×. Wird nach dem ersten Erfassen mehr Detail benötigt, besitzt das H35R damit genügend digitale Reserven für die weitere Beobachtung.

Wärmebildfernglas für Pirsch, Wald und Mischrevier

Das Nocpix Quest H35R ist innerhalb der QUEST-Serie eines der vielseitigsten Modelle, wenn das Revier sowohl kurze als auch mittlere Sichtachsen bietet.

Auf der Pirsch hilft das größere Sehfeld dabei, Flächen schnell abzusuchen und Wärmequellen frühzeitig zu erfassen. Im Wald bleibt ausreichend Umgebung im Bild, um Bewegungen zwischen Bewuchs besser nachzuvollziehen. Gleichzeitig sind 640 × 512 Pixel und 3-fache Grundvergrößerung stark genug, um auch auf größeren Wiesen oder Feldflächen detailliert beobachten zu können.

Nocpix gibt eine Detektionsreichweite von bis zu 1.800 Metern für eine definierte Zielgröße an. Diese Angabe beschreibt die Entfernung, auf der eine Wärmequelle erkannt werden kann – nicht die Entfernung, auf der Wild zuverlässig angesprochen werden kann.

Genau diese Abstimmung macht das H35R interessant, wenn ein reines Distanzgerät wie das H50R zu eng erscheint, gleichzeitig aber ein leistungsfähiger 640er-Sensor gewünscht ist.

Wärmebildfernglas mit 1.000-m-Entfernungsmesser

Im Quest H35R ist ein Laser-Entfernungsmesser direkt in das Fernglas integriert. Die maximale Messreichweite beträgt laut Hersteller bis zu 1.000 Meter.

Gerade nachts ist eine verlässliche Entfernungsabschätzung deutlich schwieriger als am Tage. Eine Wärmequelle auf einer Wiese kann optisch näher oder weiter wirken, als sie tatsächlich ist. Der integrierte LRF liefert hier eine konkrete Distanzinformation, ohne dass ein zusätzliches Entfernungsmessgerät benötigt wird.

Das ist sowohl auf der Pirsch als auch vom Ansitz hilfreich. Wird Wild am gegenüberliegenden Waldrand, auf einer Wiese oder hinter einer Geländekante entdeckt, kann die Entfernung direkt aus der Beobachtung heraus bestimmt werden.

Nocpix integriert den LRF dabei in die klassische Fernglasform. Die QUEST-Serie unterstützt außerdem weiterführende Daten- und ballistische Funktionen.

Zwei AMOLED-Displays für entspanntes Beobachten

Anders als bei einem klassischen Wärmebildmonokular wird das Quest H35R mit beiden Augen genutzt. Gerade bei längeren Beobachtungsphasen kann diese binokulare Bauform angenehmer sein, weil nicht permanent nur ein Auge auf ein Display fokussiert.

Nocpix verwendet ein hochauflösendes AMOLED-System mit 1920 × 1200 Pixeln. Hinzu kommen ein Augenabstand von 25 mm, eine Austrittspupille von 10 mm und ein Dioptrienausgleich von ±5 dpt.

Helligkeit und Bilddarstellung lassen sich an die jeweilige Beobachtungssituation anpassen. Damit eignet sich das Wärmebildfernglas nicht nur für den kurzen Kontrollblick, sondern auch für längeres Abglasen während des Nachtansitzes.

Gerade wenn über mehrere Stunden immer wieder Wiesen, Schneisen oder Waldränder kontrolliert werden, spielt dieser Komfort einen wesentlich größeren Anteil als bei gelegentlicher Wärmebildnutzung.

Elektronische Bildstabilisierung für die freie Hand

Ein Wärmebildfernglas wird im jagdlichen Alltag selten vom Stativ verwendet. Kleine Bewegungen der Hände lassen sich deshalb gerade bei steigender Vergrößerung deutlich im Bild erkennen.

Das Quest H35R verfügt über eine elektronische Bildstabilisierung. Sie unterstützt dabei, Handbewegungen digital auszugleichen und die Darstellung beim Beobachten ruhiger zu halten. Zusammen mit der Bildfrequenz von 60 Hz ergibt sich ein flüssiger Bildeindruck, der insbesondere beim längeren Abglasen und beim Verfolgen bewegten Wildes Vorteile bietet.

Für die Pirsch ist diese Kombination besonders interessant: Das Gerät muss nicht erst abgestützt werden, um ein brauchbares Wärmebild zu erhalten. Das geringe Gewicht von rund 700 Gramm und die gummierte Fernglasform unterstützen zusätzlich den mobilen Einsatz.

Dual-Akku-System für lange Jagdnächte

Die QUEST-Serie arbeitet mit einem Doppel-Akkusystem aus integriertem Akku und austauschbarem 18650-Akku. Der fest verbaute Energiespeicher besitzt laut Hersteller 4.200 mAh. Die maximale Laufzeit wird unter definierten Bedingungen mit bis zu etwa sechs Stunden angegeben.

Der entscheidende Praxisvorteil liegt im Wechselakku: Ist der externe 18650-Akku erschöpft, kann dieser ausgetauscht werden, während der interne Akku die Stromversorgung übernimmt. Dadurch muss das Gerät nicht zwingend ausgeschaltet werden.

Gerade während einer langen Nacht ist das erheblich komfortabler als ein vollständig fest verbautes Akkusystem. Ein geladener Ersatzakku lässt sich problemlos in der Jagdtasche mitführen.

Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich von Faktoren wie Außentemperatur, Displayhelligkeit, WLAN-Nutzung, Entfernungsmesser und Aufnahmefunktionen ab.

64 GB Speicher, WLAN und Nocpix App

Interessante Wildbeobachtungen lassen sich mit dem Nocpix Quest H35R direkt dokumentieren. Foto- und Videoaufnahmen werden auf dem integrierten 64-GB-Speicher abgelegt. Eine separate Speicherkarte ist dafür nicht erforderlich.

Über die WLAN-Funktion kann das Wärmebildfernglas mit der kostenlosen Nocpix App verbunden werden. Aufnahmen lassen sich dadurch auf das Smartphone übertragen und verwalten. Auch die Live-Übertragung wird unterstützt.

Gerade für die Revierbeobachtung kann das hilfreich sein, wenn Aufnahmen später noch einmal ausgewertet oder mit Jagdkameraden geteilt werden sollen.

Die USB-C-Schnittstelle dient zusätzlich zum Laden beziehungsweise zur kabelgebundenen Verbindung.

Robustes Wärmebildfernglas mit intuitiver Bedienung

Das Quest H35R wiegt betriebsbereit rund 700 Gramm und bleibt damit trotz Sensor, zwei Displays, Entfernungsmesser und Dual-Akku-System angenehm handlich. GRUBE nennt Abmessungen von etwa 16 × 13,7 × 6 cm.

Die QUEST-Serie setzt auf eine griffige Vollgummierung und die Schutzklasse IP67. Damit ist das Gerät gegen Staub und Wasser geschützt und für den regulären jagdlichen Außeneinsatz ausgelegt.

Vier Tasten und zentral platzierte Einstellräder sorgen für eine übersichtliche Bedienung. Nocpix hat die Anordnung so konzipiert, dass sich wichtige Funktionen auch einhändig erreichen lassen. Das ist gerade bei Dunkelheit und mit Handschuhen ein wesentlicher Vorteil gegenüber verschachtelten Bedienkonzepten.

Lieferumfang des Nocpix Quest H35R

  • Nocpix Quest H35R Wärmebildfernglas
  • integrierter Akku
  • wechselbarer 18650-Akku
  • Ladegerät
  • USB-C-Kabel
  • Umhängegurt
  • Tragetasche
  • Trageriemen
  • Objektiv-Reinigungstuch
Hersteller Nocpix
Aufnahmemodi Foto, Video
Akkulaufzeit 6 h
Akku / Batterie enthalten Ja
Typ Wärmebildfernglas
Sensorgröße 640 × 512 Pixel
Objektivdurchmesser 35 mm
Max. Reichweite 1800 m
Maße (LxBxH) ca. 16,0 x 13,7 x 6,0 cm
IP-Schutzart IP67
Gewicht ca. 700 g
Entfernungsmesser Ja, bis 1000 m
Display Auflösung 1920 × 1200 Pixel
Display AMOLED
Bildwechselfrequenz 60 Hz
Batterietyp Interner Akku, 18650
  • Kostenfreier Versand ab 200 € Bestellwert
  • Schneller & sicherer Versand mit Sendungsverfolgung
  • 30 Tage unkomplizierte Rückgabe
Erstklassiger Kundenservice
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Nocpix Wärmebildfernglas Quest H35R - Häufige Fragen

Das Quest H35R eignet sich besonders für Wald- und Mischreviere. Sein 22 × 18 m großes Sehfeld bietet auf kurze und mittlere Entfernungen guten Überblick, während der 640×512-Sensor und die 3-fache Grundvergrößerung genügend Reserven für die Beobachtung auf größeren Flächen bieten.

Beide besitzen einen 640×512-Sensor. Das H35R kombiniert 35 mm F0.9, 3× Grundvergrößerung und 22 × 18 m Sehfeld, während das H50R mit 50 mm F1.1, 4× und 15 × 12 m stärker auf größere Distanzen ausgerichtet ist.

Nocpix gibt eine thermische Detektionsreichweite von bis zu 1.800 Metern an. Das bedeutet, dass eine entsprechende Wärmequelle auf diese Distanz erkannt werden kann. Ein sicheres Ansprechen von Wild erfolgt situationsabhängig auf deutlich geringeren Entfernungen.

Das lichtstarke F0.9-Objektiv verbindet eine hohe thermische Lichtausbeute mit einem relativ großen Sehfeld. Dadurch eignet sich das H35R besonders gut für Wald, Pirsch und gemischte Reviere, in denen schneller Überblick wichtiger ist als maximale Grundvergrößerung.

Der integrierte Laser-Entfernungsmesser misst laut Hersteller bis zu 1.000 Meter. So lässt sich die Entfernung zu einer erkannten Wärmequelle unmittelbar während der Beobachtung bestimmen.

Das H35R ist kompakter auf Vielseitigkeit und ein attraktives Verhältnis aus Sehfeld, 640er-Auflösung und 3-facher Grundvergrößerung abgestimmt. Das S50R bietet mit seinem 1280×1024-Sensor und 30 × 24 m Sehfeld noch deutlich mehr Bildinformation und Übersicht, liegt technisch und preislich jedoch in einer höheren Klasse.

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