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Nocpix Wärmebildkamera Vista H50R

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NocpixArtikelnummern: 10494

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Nocpix Vista H50R – Wärmebildkamera mit 1.200-m-LRF

  • 640 × 512 Sensor mit 12 µm: hohe Detailauflösung für anspruchsvolle Beobachtungen
  • NETD ≤15 mK & 60 Hz: feine Temperaturabstufungen und flüssige Bewegungsdarstellung
  • 50-mm-F0.9-Objektiv: hohe Lichtstärke und klare Ausrichtung auf größere Distanzen
  • 1.200-m-Laserentfernungsmesser: Distanz direkt aus dem Wärmebild präzise bestimmen
  • 4- bis 40-fache Vergrößerung: starke Grundvergrößerung für die Feldjagd
  • 2560 × 2560 AMOLED-Display: außergewöhnlich hochauflösendes, rundes Vision+ Seherlebnis
  • Zwei 4.400-mAh-Wechselakkus: bis zu 5,5 Stunden Laufzeit pro Akku unter definierten Bedingungen

Das Nocpix Vista H50R ist für Situationen gebaut, in denen Entfernung eine entscheidende Rolle spielt. Sein 640×512-Wärmebildsensor trifft auf ein lichtstarkes 50-mm-F0.9-Objektiv, 4-fache Grundvergrößerung und einen integrierten Laserentfernungsmesser bis 1.200 Meter. Damit richtet sich die Wärmebildkamera besonders an Jäger im Feld- und Mischrevier, die weitläufige Flächen absuchen und eine entdeckte Wärmequelle anschließend genauer beurteilen möchten. Das hochauflösende 2560×2560-AMOLED-Display, EIS-Bildstabilisierung und das Wechselakku-System machen das Vista H50R zugleich zu einem leistungsstarken Handgerät für lange Beobachtungsnächte.

640×512 Wärmebildkamera mit NETD ≤15 mK

Im Nocpix Vista H50R arbeitet ein Wärmebildsensor mit 640 × 512 Pixeln und 12 µm Pixelpitch. Seine thermische Empfindlichkeit liegt bei NETD ≤15 mK. Damit kann das Gerät sehr geringe Temperaturunterschiede zwischen Wild, Vegetation und Hintergrund differenzieren.

Gerade bei hoher Luftfeuchtigkeit, Nebel, Regen oder insgesamt schwachem thermischem Kontrast gewinnt diese Sensitivität an Bedeutung. Körperkonturen, Läufe, Haupt und andere Strukturen können sich dadurch deutlicher vom Hintergrund abheben als bei weniger empfindlichen Sensoren.

Zusätzlich arbeitet die Kamera mit 60 Hz Bildfrequenz. Bewegendes Wild wird dadurch flüssig dargestellt, und auch beim schnellen Schwenken über größere Flächen bleibt der Bildeindruck ruhig.

Nocpix ergänzt die Sensorleistung durch den R+ Bildalgorithmus und einen Ultraklar-Modus für anspruchsvolle Witterungsverhältnisse. So entsteht nicht einfach ein kontrastreiches Wärmebild, sondern eine auf jagdliche Beobachtung abgestimmte Darstellung mit hohen Detailreserven.

50-mm-F0.9-Optik für Feldjagd und große Entfernungen

Das 50-mm-Objektiv mit F0.9-Blende bestimmt maßgeblich den Charakter des Vista H50R. Nocpix gibt an, dass die F0.9-Optik gegenüber einer herkömmlichen F1.0-Linse mehr Wärmestrahlung aufnehmen kann. Das unterstützt die Bildhelligkeit und Detaildarstellung insbesondere bei schwierigen thermischen Bedingungen.

Gleichzeitig beginnt das H50R bereits bei 4-facher Grundvergrößerung. Der gesamte Vergrößerungsbereich reicht bis 40×. Dadurch ist das Gerät klar stärker auf mittlere und größere Beobachtungsdistanzen ausgerichtet als Wärmebildkameras mit niedriger Basisvergrößerung.

Das Sehfeld beträgt 8,8° × 7,0° beziehungsweise rund 15 × 12 Meter auf 100 Meter. Gerade auf großen Schlägen, Grünland oder bei langen Wald-Feld-Kanten ermöglicht diese Abstimmung eine gezielte Beobachtung entfernter Wärmequellen.

Die maximale thermische Detektionsreichweite gibt Nocpix für ein definiertes Ziel von 1,7 × 0,5 Metern mit bis zu 2.600 Metern an. Dabei gilt: Detektion bedeutet das Erkennen einer Wärmequelle – nicht automatisch das sichere Ansprechen von Wild auf diese Entfernung.

Wärmebildkamera mit Entfernungsmesser bis 1.200 Meter

Besonders interessant für die Feldjagd ist der direkt integrierte Laser-Entfernungsmesser des Nocpix Vista H50R. Er misst Entfernungen bis zu 1.200 Meter und sitzt als 2-in-1-LRF innerhalb des optischen Systems.

Das erspart im Revier ein zusätzliches Entfernungsmessgerät. Wird auf einer großen Fläche eine Wärmequelle entdeckt, lässt sich unmittelbar feststellen, ob sie beispielsweise 180, 320 oder deutlich über 500 Meter entfernt steht.

Gerade bei Dunkelheit ist das relevant, weil Entfernungen ohne vertraute optische Bezugspunkte erheblich schwieriger einzuschätzen sind als bei Tageslicht.

Der LRF unterstützt sowohl Einzel- als auch kontinuierliche Entfernungsmessung. Nocpix führt innerhalb des Vista-Systems zudem ballistische Berechnungsfunktionen. Für den jagdlichen Beobachtungseinsatz bleibt der zentrale Vorteil jedoch die unmittelbare Verbindung aus Wärmebild und zuverlässiger Distanzinformation.

2560×2560 AMOLED – das Vision+ System des Vista H50R

Eine Besonderheit der Vista-Serie ist das sogenannte Vision+ System. Statt eines klassischen rechteckigen Displays sitzt im Okular ein rundes AMOLED-Display mit 2560 × 2560 Pixeln.

Die hohe Displayauflösung sorgt dafür, dass die vom Sensor gelieferten Bildinformationen sauber dargestellt werden. Mit einer Austrittspupille von 8 mm und einem Augenabstand von 25 mm ist das System außerdem auf komfortables Beobachten ausgelegt.

Gerade bei einem Wärmebildmonokular, das während eines längeren Ansitzes immer wieder für mehrere Minuten genutzt wird, ist dieser Punkt relevant. Die Darstellung lässt sich hinsichtlich Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Bildfarbton an die persönlichen Vorlieben anpassen.

Sieben Farbpaletten beziehungsweise Darstellungsvarianten ermöglichen zusätzlich eine Abstimmung auf Situation und individuelle Wahrnehmung. Rote oder grüne monochrome Darstellungen können beispielsweise bei längerem Beobachten angenehmer für das Auge sein.

Elektronische Bildstabilisierung für ruhigeres Beobachten

Bei 4-facher Grundvergrößerung werden kleine Handbewegungen stärker sichtbar als bei weitwinkligen Wärmebildgeräten. Deshalb besitzt das Nocpix Vista H50R eine elektronische Bildstabilisierung (EIS).

Sie gleicht leichte Bewegungen digital aus und unterstützt damit insbesondere die Beobachtung weit entfernter Wärmequellen aus der freien Hand. Wird digital vergrößert, gewinnt diese Funktion zusätzlich an Bedeutung.

Das H50R bietet außerdem eine Bild-in-Bild-Funktion, mit der sich ein vergrößerter Ausschnitt parallel zum Gesamtbild betrachten lässt. Damit bleibt die Orientierung im beobachteten Bereich erhalten, während einzelne Details näher beurteilt werden können.

Für die Praxis ergibt sich daraus ein sinnvoll abgestimmtes System: 50-mm-Optik und hohe Grundvergrößerung liefern Reichweite, während EIS und PIP helfen, die gewonnenen Detailreserven kontrolliert zu nutzen.

Nocpix Vista H50R auf dem Ansitz und bei der Feldjagd

Seine stärkste Seite zeigt das Wärmebildgerät mit Entfernungsmesser dort, wo Sichtachsen länger werden.

Vom Hochsitz lassen sich Feldflächen, Grünland und gegenüberliegende Waldränder systematisch kontrollieren. Wird Wild entdeckt, unterstützt die 4-fache Grundvergrößerung bei der detaillierteren Beobachtung, während der LRF die tatsächliche Distanz liefert.

Auf der Pirsch im Feld kann bereits früh erkannt werden, ob sich Wild auf einem entfernten Schlag befindet. Dadurch lässt sich die weitere Vorgehensweise besser planen, bevor unnötig Strecke gemacht oder eine ungünstige Annäherung begonnen wird.

Auch in gemischten Revieren ist das Vista H50R interessant, sofern längere Sichtachsen regelmäßig zum jagdlichen Alltag gehören. Für ausschließlich enge Waldsituationen kann dagegen ein 35-mm-Modell mit größerem Sehfeld die passendere Wahl sein.

Das H50R ist deshalb vor allem eines: eine konsequent auf Entfernung abgestimmte Wärmebildkamera für anspruchsvolle Revierbeobachtung.

Zwei Wechselakkus für lange Jagdnächte

Das Vista H50R setzt auf den austauschbaren IBP-7-Lithium-Ionen-Akku mit 4.400 mAh. Nocpix gibt eine maximale Laufzeit von rund 5,5 Stunden bei 22 °C an. Die tatsächliche Betriebsdauer hängt unter anderem von WLAN, Foto- und Videoaufnahmen, Displayeinstellungen, LRF-Nutzung und Außentemperatur ab.

Besonders praxisgerecht ist der Lieferumfang: Zwei IBP-7-Akkus sind bereits enthalten. Werden beide Akkus nacheinander eingesetzt, stehen unter vergleichbaren Bedingungen rechnerisch bis zu etwa elf Stunden Energiereserve zur Verfügung.

Der Akku kann direkt per USB-C geladen werden. Alternativ lässt sich das Vista über seinen USB-C-Anschluss mit einer externen 5-V-Stromversorgung beziehungsweise Powerbank betreiben.

Für lange Nachtansitze bedeutet das vor allem Flexibilität: Ist ein Akku leer, wird er gegen den geladenen Reserveakku ausgetauscht.

64 GB Speicher, WLAN und kostenlose Nocpix App

Fotos und Videos lassen sich direkt mit dem Vista H50R aufnehmen. Auch eine Tonaufnahme wird unterstützt. Dafür stehen 64 GB interner Speicher zur Verfügung – eine zusätzliche Speicherkarte ist nicht erforderlich.

Über das integrierte WLAN lässt sich das Wärmebildgerät mit einem Smartphone und der Nocpix App verbinden. Die App ermöglicht unter anderem die Echtzeit-Bildübertragung, den Zugriff auf gespeicherte Dateien, Gerätesteuerung und Firmware-Updates.

Gerade interessante Wildbeobachtungen lassen sich damit unkompliziert dokumentieren und später sichern oder weitergeben.

Trotz der umfangreichen Elektronik ist das Gerät nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Der angegebene Arbeitstemperaturbereich reicht von –20 °C bis +50 °C.

Mit einem betriebsbereiten Gewicht von etwa 650 Gramm bleibt das H50R gleichzeitig handlich genug für Pirsch und längere Reviergänge.

Lieferumfang des Nocpix Vista H50R

  • Nocpix Vista H50R Wärmebildkamera
  • 2 × IBP-7 Akku mit 4.400 mAh
  • USB-C-/Datenkabel
  • Tragetasche
  • Tragegurt
  • Objektiv-Reinigungstuch
  • Kurzanleitung
Hersteller Nocpix
Aufnahmemodi Foto, Video
Akkulaufzeit 5 h
Akku / Batterie enthalten Ja
Typ Wärmebildkamera
Sensorgröße 640 × 512 Pixel
Max. Reichweite 2600 m
Maße (LxBxH) ca. 19,4 x 7,0 x 8,2 cm
IP-Schutzart IP67
Gewicht ca. 650 g
Entfernungsmesser Ja, bis 1200 m
Display Auflösung 2560 × 2560 Pixel
Display AMOLED
Bildwechselfrequenz 60 Hz
Batterietyp Li-Ionen Akku
  • Kostenfreier Versand ab 200 € Bestellwert
  • Schneller & sicherer Versand mit Sendungsverfolgung
  • 30 Tage unkomplizierte Rückgabe
Erstklassiger Kundenservice
30 Tage Rückgabefrist 
In der Filiale abholbar
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Nocpix Wärmebildkamera Vista H50R - Häufige Fragen

Das Vista H50R ist besonders für Feld- und Mischreviere mit größeren Sichtweiten ausgelegt. 50-mm-F0.9-Optik, 4-fache Grundvergrößerung und bis zu 2.600 m Detektionsreichweite spielen ihre Stärken vor allem bei mittleren und weiten Beobachtungsdistanzen aus.

Das S50R besitzt einen 1280×1024-Sensor, 2× Grundvergrößerung und etwa 31 × 25 m Sehfeld auf 100 m. Das H50R arbeitet mit 640×512 Pixeln, 4× Grundvergrößerung und etwa 15 × 12 m Sehfeld. Das S50R bietet mehr Überblick und Sensorreserve, das H50R ist konsequenter auf Distanz abgestimmt.

Sensor, 50-mm-F0.9-Optik, Grundvergrößerung und Sehfeld sind bei beiden Modellen weitgehend identisch. Der entscheidende Unterschied ist das „R“: Das Vista H50R besitzt einen integrierten Laser-Entfernungsmesser bis 1.200 m, während das Vista H50 ohne LRF auskommt.

Nocpix nennt eine thermische Detektionsreichweite von bis zu 2.600 Metern für ein definiertes Ziel von 1,7 × 0,5 m. Diese Angabe beschreibt die Erkennung einer Wärmequelle und ist nicht mit der Entfernung gleichzusetzen, auf der Wild noch sicher angesprochen werden kann.

Der integrierte Laser-Entfernungsmesser misst laut Hersteller Entfernungen bis zu 1.200 Meter. Neben Einzelmessungen ist auch eine kontinuierliche Entfernungsmessung möglich – besonders hilfreich beim Beobachten sich bewegender Wärmequellen.

Ein 4.400-mAh-IBP-7-Akku erreicht laut Hersteller bei 22 °C eine maximale Laufzeit von etwa 5,5 Stunden. Da zwei Akkus zum Lieferumfang gehören, kann ein geladener Reserveakku direkt mitgeführt werden. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Nutzung und Außentemperatur ab.

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